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Kreml kritisiert US-Präsident Joe Biden

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Kreml kritisiert US-Präsident Joe Biden
Copyright  ALEXEI DRUZHININ/AFP
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Der Kreml hat die Äußerungen von US-Präsident Joe Biden über seinen russischen Kollegen Wladimir Putin scharf kritisiert. Biden hat in einem Interview des US-Fernsehsenders ABC die Frage bejaht, ob er Putin für einen "Killer" halte.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Joe Biden nach dessen schweren Vorwürfen Gesundheit gewünscht.

"Ich erinnere mich daran, wie wir jung waren und uns auf dem Hof zankten und sagten: "Ich bin Gummi und du bist Leim. Schimpfwörter prallen an mir ab und bleiben an dir hängen". Das ist nicht nur ein dummes, kindisches Sprichwort. Die Bedeutung ist psychologisch ziemlich tief. Wir sehen in anderen Menschen immer unsere eigenen Eigenschaften und gehen davon aus, dass sie genauso sind wie wir".

Die Spannungen zwischen den beiden Staatschefs sind gestiegen, nachdem Joe Biden Putin in einem Exklusiv-Interview mit George Stephanopoulos von ABC News Putin als "Killer" bezeichnet hat.

Kremlsprecher Dmitri Peskow spricht von "schlimmen Äußerungen" und betont, "so etwas hat es in der Geschichte noch nicht gegeben".

_"Sie kennen Wladimir Putin, glauben sie er ist ein "Killer"?
_

"Das tue ich".

"Welchen Preis muß er bezahlen?

"Das werden sie bald sehen".

Das Interview hat die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Russland weiter untergraben. Biden hat einen viel härteren Kurs gegenüber dem Kreml eingeschlagen als sein Vorgänger.

Nach Ansicht der US-Geheimdienste hat sich Russland bei der Wahl im November für den damaligen Präsidenten Donald Trump eingesetzt und sich bemüht, Biden zu schaden.