Neuer Lockdown auf Martinique, Corona-Proteste in Italien

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Mit einer ungewöhnlichen Maßnahme versucht die Regierung in Tschechien, ihre Bürger zu einer Corona-Impfung zu motivieren.

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Auf der Insel Marinique wird es wegen einer stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen neuen Lockdown geben. Die Krankenhäuser in dem französischen Überseegebiet sind alle voll. Neue Patienten sollen nach Paris gebracht werden. Auch auf der Insel La Reunion wird es wegen vieler Neuinfektionen neue Beschränkungen geben - wenn auch keinen totalen Lockdown. Nach Angaben aus Paris ist die Impfquote auf beiden Inseln niedriger als auf in Frankreich auf dem Festland.

Im italienischen Parlament haben Abgeordnete der rechtsgerichteten Partei "Brüder Italiens" einen Protestaktionen gegen den "Grünen Pass" gestartet. Dieser digitale Corona-Impfpass ist ab 6. August nötig, um in den Innenbereich von Restaurants zu kommen oder in Fitnesstudios oder Schwimmbäder. Die Zahl der Infektionen war auch in Italien zuletzt stark gestiegen.

In Tschechien gibt die Regierung allen Staatsbediensteten, die geimpft sind, zwei Tage Sonderurlaub. Auf diese Weise soll ein Zeichen gesetzt werden um die Impfquote im ganzen Land zu erhöhen.

In Deutschland gelten ab Sonntag neue Einreiseregeln. Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren müssen dann bei ihrer Rückkehr aus dem Ausland einen Nachweis vorlegen: entweder über ihre vollständige Impfung, einen negativen Test oder einen Genesenen-Nachweis.

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