Überlastung in Rumänen, Impfpflicht für Pfleger in England: Corona-Lage in Europa

Rumänien hat die höchste Todesrate der EU.
Rumänien hat die höchste Todesrate der EU. Copyright Vadim Ghirda/ Associated Press
Von euronews
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Ab heute gilt in englischen Pflegeheimen "jab or job" und Deutschland bangt um seine Weihnachtsmärkte: Das ist die Pandemielage in Europa.

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In vielen europäischen Ländern gibt die Pandemielage Anlass zur Sorge. In Rumänien sind viele Krankenhäuser überlastet. Am Mittwoch wurden vier Corona-Patient:innen nach Italien ausgeflogen. Derzeit werden Erkrankte aus Rumänien auch in Deutschland, Österreich, Ungarn und Polen behandelt. Rumänien hat eine der höchsten Covid-Todesraten Europas. Knapp 34 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

Auch in Kroatien sind die Fallzahlen hoch. Trotzdem floriert der Impftourismus: Vor allem Russ:innen lassen sich hier westliche Impfstoffe verabreichen, um nach Europa und in die USA reisen zu können. Das russische Vakzin Sputnik V ist weder von den amerikanischen Behörden, noch von der EU oder der WHO zugelassen. Die Schlangen an den Impfzentren sind lang. "Nicht nur für Russen, sondern für alle Ausländer, die sich hier impfen lassen, gibt es eine Extra-Reihe", so Valentino Rajkovic, Koordinator eines Impfzentrums in Zagreb. "Die meisten sind aber Russen, die für einen Tag in Kroatien bleiben. Sie holen sich die Impfbestätigung und nach zwei Wochen bekommen sie das EU-Zertifikat."

In englischen Heimen könnten Tausende Pflegerinnen fehlen

Unterdessen tritt in englischen Pflegeheimen die "Jab-or-Job"-Regel in Kraft: Personal, das nicht zweimal geimpft und nicht aus medizinischen Gründen befreit ist, darf kein Heim mehr betreten. Schätzungen zufolge könnten dadurch Tausende Pfleger:innen fehlen, was die Personalknappheit in den Heimen weiter verschlimmern würde.

Deutschland: Können Weihnachtsmärkte stattfinden?

Und Deutschland blickt angesichts von Rekord-Inzidenzen auf eine weitere Adventszeit mit zumindest eingeschränkten Weihnachtsmärkten: In den Ländern gelten unterschiedliche 2- oder 3-G-Regeln und Abstandspflichten. Einige Städte setzten auf weniger Stände, andere haben die Märkte bereits ganz abgesagt.

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