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Omikron-Welle schwappt nach Osten, Belgien und Irland öffnen

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Von Euronews  mit AP
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Omikron-Welle schwappt nach Osten, Belgien und Irland öffnen
Copyright  Dmitri Lovetsky/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

In Russland hat die Omikron-Variante des Coronavirus für neue Negativrekorde. Das Land hat am Freitag einen neuen Höchststand von fast 50.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Allein in der Hauptstadt Moskau infizierten sich 15.987 Menschen mit dem Coronavirus, in Sankt Petersburg waren es 5.922.

Die Gesundheitsbehörden machen die Omikron-Variante für den schnellen Anstieg der Fallzahlen verantwortlich. Am 18. Januar waren 1.682 Omikron-Fälle in Russland dokumentiert wurden, eine Woche zuvor waren es gerade mal 305 gewesen. Damit hat sich die Zahl der Neuansteckungen verfünffacht.

Rumänien: Die meisten Ausbrüche im öffentlichen Bereich

Auch in Rumänien steigt die Zahl der Neuansteckungen wegen der Omikron-Variante rapide an. Allerdings ist die Impfquote in dem osteuropäischen Land gering und auch die Impfkampagne geht schleppend voran. Insgesamt sind rund 52 Prozent der Bevölkerung gegen SARS-Cov-2 geimpft. Gerade mal 17.000 Auffrischungen hat es in den vergangenen 24 Stunden gegeben, davon 4.000 Erstimpfungen.

Die meisten Fälle werden in Krankenhäusern, Schulen und in öffentlichen Einrichtungen registriert. Um eine Überbelegung der Krankenhäuser zu vermeiden, haben die Behörden sogenannte "Evaluierungszentren" eröffnet. Dort werden Menschen mit COVID-19 untersucht und behandelt.

Verstärkt im Homeoffice arbeiten - Polen

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat in Warschau neue Regierungsmaßnahmen gegen die fünfte Infektionswelle angekündigt. So solle die Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern erhöht werden, die Apotheken würden kostenfreie Tests anbieten. Außerdem werde die Quarantäne auf sieben Tage verkürzt.

Staatsbedienstete würden ab sofort von zu Hause aus arbeiten, im privaten Sektor würden man Firmen ermutigen, gleiches zu tun. Polen hatte zuletzt 36.665 Neuinfektionen gemeldet. Seit dem Beginn der Pandemie hat das Land 103.626 Todesfälle verzeichnet.

Belgien und Irland setzen auf Öffnung, trotz hoher Infektionszahlen

Trotz Neuinfektionsrekorden hat Belgien die Lockerung einiger seiner Corona-Maßnahmen angekündigt. Dazu zählt auch ein sogenanntes Corona-Barometer, das mit Farbkodierungen die Belastung des Gesundheitssystems anzeigt und dass in Cafés, Restaurants und Kultureinrichtungen zum Einsatz kommen wird.

Die irische Regierung hat unterdessen die Aufhebung fast aller Corona-Einschränkungen ab Sonntag angekündigt. Lediglich das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes, Selbst-Isolierung nach einem positiven Test und Covid-Pässe für internationale Reisen bleiben bestehen.

Dänemark entspannt sich

In Dänemark sind seit rund einer Woche Museen, Theater, Kinos und Zoos wieder geöffnet. Sie waren seit einem Monat wegen der rasant ansteigenden Neuinfektionzahlen geschlossen worden. Die Dänen müssen in Innenräumen jedoch weiterhin Gesichtsmasken tragen und beim Besuch von Veranstaltungen und Restaurants ihren Corona-Pass vorlegen.

Außerdem ist die Besucherzahl in geschlossenen Räumen auf 500 Personen begrenzt; der dänische Covid-19-Pass ist ab sofort nur noch fünf Monate ab der zweiten Impfung gültig. Diskotheken und Nachtlokale müssen gemäß den Empfehlungen der Epidemie-Kommission bis Ende Januar geschlossen bleiben.

Auch Restaurants und Bars können nur bis 23 Uhr geöffnet bleiben, und der Verkauf von Alkohol ist zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens untersagt.