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Erste "Giga"-Teslas in Grünheide ausgeliefert - Musk tanzt Kanzler aus

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Von Euronews mit AP, dpa
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Kanzler Olaf Scholz und Elon Musk in der gigafactory berlin
Kanzler Olaf Scholz und Elon Musk in der gigafactory berlin   -   Copyright  Patrick Pleul/(c) dpa-Zentralbild POOL

Kanzler Olaf Scholz ist von Elon Musk locker links stehengelassen worden beim strahlenden Einmarsch in die Auslieferungshalle. Giga in Grünheide heißt auch: Stehende Ovationen in Europas erstem Tesla-Werk "Gigafactory Berlin" von der Belegschaft und geladenen Gästen. Denn Elektromobilität ist auch ein Job-Motor in Brandenburg.

In der ersten Phase sollen in dem Fünf-Milliarden-Werk 12 000 Beschäftigte eine halbe Million Autos herstellen - pro Jahr. Die ersten 30 Modelle vom Typ Y Performance wurden an diesem Dienstag ausgeliefert. Der Einstiegspreis beträgt knapp 64000 Euro. Offizielle Reichweite: gut 500 Kilometer.

Olaf Scholz sagte: "Die Elektromobilität wird die Mobilität der Zukunft prägen. Und das ist heute hier klar."

Ein etwas weniger unterkühlter Elon Musk dachte nach seiner tänzerischen Einlage mit einer Drohne schon über das Wohl von Grünheides Grenzen hinaus: "Tesla wird sicherstellen, dass dies hier ein Schmuckstück für die Region, für Deutschland, für Europa und die ganze Welt wird."

Einsilbiger kommentierte Musk seinen Grünheide-Besuch über Twitter:

Doch es herrschte nicht nur Euphorie. Protestaktionen von Umweltaktivistinnen und -aktivisten auf der Autobahn 10 und am Tesla-Werkstor verursachten Verkehrsbehinderungen. 

18 Personen kamen in Polizeigewahrsam. Gegen zehn Personen wurden Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet, weil sie sich von einer Brücke der A10 abseilten.