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Vitali Klitschko über Wladimir Putin: „Es ist sinnlos, mit ihm zu sprechen“

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Von euronews
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Vitali Klitschko im Gespräch mit euronews-Mitarbeiter Jack Parrock
Vitali Klitschko im Gespräch mit euronews-Mitarbeiter Jack Parrock   -   Copyright  euronews

Wladimir Putin dürfe und werde den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen. Das sagte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Putin wolle zurück zu einer Weltordnung, in der der Stärkere diktiere, was Recht sei, so Scholz.

Scholz: „Es wird keinen Diktatfrieden geben"

„Darum unterstützen wir die Ukraine. Diese Unterstützung ist eng abgestimmt mit unseren Partnern und Alliierten und auch darin sind wir uns einig: Wir tun nichts, was die NATO zur Kriegspartei werden lässt. Denn das würde die direkte Konfrontation zwischen Nuklearmächten bedeuten. Vielmehr geht es darum, Putin klarzumachen: Es wird keinen Diktatfrieden geben. Das wird die Ukraine nicht akzeptieren und wir auch nicht“, so Scholz.

Ukraine enttäuscht: "Die NATO tut nichts"

„Er ist eine schädliche Person"

Zwar hat es seit Kriegsbeginn mehrere Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Delegationen gegeben. Handfestes kam dabei nicht heraus. Das Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu suchen: Davon hält Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko nichts.

„Es ist sinnlos, mit ihm zu sprechen. Er ist eine schädliche Person, weil es eine schädliche Entscheidung ist, in einer modernen Welt einen Krieg zu führen und den verrückten Gedanken zu haben, das Sowjetreich wiederzuerrichten. Es gibt keinen Grund, mit ihm zu sprechen“, sagte der ehemalige Boxweltmeister in Davos gegenüber euronews.

Klitschko und sein Bruder Wladimir gehören zu den namhaftesten Persönlichkeiten des ukrainischen Widerstandes gegen Russland.