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US-Senat einigt sich auf Vorschläge, um Waffengewalt einzudämmen

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Von Euronews  mit dpa
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Demonstration für schärfere Waffengesetze
Demonstration für schärfere Waffengesetze   -   Copyright  Keith Birmingham/ 2022, Pasadena Star-News/SCNG

Im US-Senat hat sich eine überparteiliche Gruppe auf Vorschläge für einen besseren Schutz vor Waffengewalt geeinigt. So sollen Waffenkäufer unter 21 Jahre in Zukunft besser kontrolliert werden. Das US-Repräsentantenhaus hatte vor wenigen Tagen noch für schärfere Vorgaben gestimmt. So wurde das vom US-Präsidenten Joe Biden geforderte Verbot von Sturmgewehren bei den neuen Vorschlägen nicht übernommen.

Mit solch einer Waffe hatte ein 18-Jähriger Amokläufer Ende Mai an einer Grundschule in Texas 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen. Eine Tat, die den neuen Vorstoß auslöste.

Unter dem Druck zahlreicher Demonstrierenden, die in Washington und weiteren Städten für strengere Waffengesetze auf die Straße gingen, forderte Biden den Senat auf, schnell ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. Diesem muss danach das Repräsentantenhaus zustimmen.

Die Lager in den USA sind traditionell gespalten: Während die Demokraten die wachsende Gewalt eher auf die leichte Verfügbarkeit von Waffen zurückführen, liegt die Ursache für die Republikaner eher in einer wachsenden Zahl von psychischen Erkrankungen.