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Macron will weiter "den Kontakt suchen" trotz anhaltender Proteste

Macron will weiter den Kontakt zu den Menschen suchen - der fällt meist aber sehr konfliktuell aus.
Macron will weiter den Kontakt zu den Menschen suchen - der fällt meist aber sehr konfliktuell aus. Copyright AP / Ludovic Marin
Copyright AP / Ludovic Marin
Von Euronews
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In einem Versuch Spannungen abzubauen, reist der französische Präsident durch das ländliche Frankreich - doch überall erwarten ihn heftige Proteste gegen seine beschlossene Rentenform.

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Inmitten der heftigen Kritik an seiner Rentenreform reist der französische Präsident weiter durch das ländliche Frankreich in der Hoffnung, Menschen von seiner durch den Verfassungsrat bestätigten Reform zu überzeugen und Spannungen abzubauen.

Dabei wurde er unter anderem für seine Bemerkung "Kochtöpfe werden Frankreich nicht weiterbringen" kritisiert. Bei einigen Veranstaltungen - wie etwa am Donnerstag am Niederrhein , war Macron mit Buhrufen und Topfschlagen empfangen worden.

In der seit drei Monaten andauernden Krise, hatte Macron den direkten Austausch mit der Bevölkerung bisher selten gesucht. Jetzt sagt er, er wolle trotz des Gegenwindes weiter den Kontakt zu den Menschen suchen: "Die Wut kommt raus, ich habe nichts anderes erwartet, aber sie wird mich nicht davon abhalten, weiter durch das Land zu ziehen, denn wir müssen weiter handeln und vorankommen."

In der südlichen Region Hérault, in der Stadt Ganges, tauscht sich Macron am Collège Louise-Michel, das trotz seiner Lage in einem sozialen Brennpunkt sehr gute Ergebnisse hat, mit Schüler:innen zum Thema Bildung aus. Es wird erwartet, dass er sich dort auch zur Reform der Vergütung von Lehrer:innen in Frankreich äußert. 

In der Präsidentschaftskampagne hatte Macron eine Lohnerhöhung von 10 Prozent versprochen, doch weitere Pläne der Reform stoßen auf Kritik der Gewerkschaften.

Am Nachmittag kehrt er nach dann nach Paris zurück.

Gewerkschaften haben auch auf der letzten Station der Reise des Präsidenten zu mehreren Protestaktionen aufgerufen, darunter Versammlungen in Lunel, Bézier, Bédarieux und am Bahnhof von Montpellier.

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