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Onigiri sind gefüllte Reiskugeln aus Japan, hier mit gesalzener Pflaume, oder "umeboshi".
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Video. Onigiri: traditionelles japanisches Fastfood für die Seele

Onigiri sind "Fastfood, Slowfood und Soulfood" in einem, sagt zumindest Yusuke Nakamura, Vorsitzender der Onigiri Gesellschaft, einer Handelsgruppe aus Tokyo.

Onigiri sind "Fastfood, Slowfood und Soulfood" in einem, sagt zumindest Yusuke Nakamura, Vorsitzender der Onigiri Gesellschaft, einer Handelsgruppe aus Tokyo.

Fastfood, weil man sie in jedem Supermarkt bekommen kann. Slowfood, weil auf Zutaten aus dem Meer und den Bergen gesetzt wird. Und Soulfood, weil sie häufig gemeinsam mit Freund:innen und Familie zubereitet und gegessen werden. Dafür sind keine Utensilien nötig, nur zwei vorsichtige Hände.

Eine frühe Form der Onigiri exisitieren schätzungsweise seit dem frühen 11. Jahrhundert. Zu der Zeit werden sie erstmals in Murasaki Shikibus „Geschichte vom Prinzen Genji“ erwähnt.

Doch woraus bestehen Onigiri?

Sie setzen sich aus klebrigem japanischem Reis und dem sogenannten "gu", der Füllung, zusammen. Besonders beliebt sind "umeboshi", gesalzene Pflaumen, und "mentaiko". Dabei handelt es sich um scharf gewürzten Fischrogen.

Prinzipiell können Onigiri jedoch mit allem gefüllt werden, sogar Wurst oder Käse.

Abschließend wird der Reisball in Seetang eingepackt.

Inzwischen sind die Reiskugeln weltweit so beliebt, dass sie dieses Jahr ins Oxford English Dictionary aufgenommen wurden.

"Ursprünglich aus Japan stammend werden sie immer mit der japanischen Küche assoziiert werden, aber sie haben etwas, das global geworden ist", erklärt Danica Salazar, World English Editor des Oxford English Dictionary.

"Es zeigt, dass Leute auf der ganzen Welt sie mögen, sie haben wollen und auch den originalen Namen übernehmen wollen."

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