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#EUroadtrip: Wo Portugal alt aussieht

#EUroadtrip: Wo Portugal alt aussieht
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Von Filipa Soares, su
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Die portugiesische Region Alentejo im Süden hat ein Problem, dem sich viele andere Regionen in Europa auch stellen müssen: Auf 100 junge Menschen kommen 199 Senioren

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An der portugiesischen Küste beginnt für Euronews eine zehn Wochen lange Reise durch mehrere europäische Länder. Vor den Europawahlen wollen wir herausfinden, was die Menschen vom nächsten Europaparlament erwarten.

Zwei Monate vor den Europawahlen, sind wir im Alentejo, einer portugiesischen Region im Süden. Sie hat ein Problem, dem sich viele andere Regionen in Europa auch stellen müssen: Sie wird alt.

Im Jahr 2050 werden Portugal, Griechenland, Italien und Spanien zu den am stärksten alternden Volkswirtschaften der Welt gehören (Bloomberg).

Filipa Soares, Euronews:

"Wir kommen nach Monsaraz im Alentejo, der Region Portugals mit dem höchsten Durchschnittsalter. Auf 100 junge Menschen kommen 199 Senioren."

"ALENTEJO IST FREUDE, IST SONNE, IST VERGNÜGEN", so die Touristenwerbung, "IST MEER, IST ZEIT, IST LACHEN. DER ALENTEJO IST ERFAHRUNG."

Die Einheimischen sind deprimiert, weil viele wegwollen.

Ein Kneipenbesucher:

„Es gibt keine Arbeit. Es gibt keine Jobs," so ein Kneipenbesucher, "die Jugend muss wegziehen. Ich habe eine Tochter in Osttimor. Sie ist Sprachlehrerin.“

Der Barkeeper:

"Die jüngsten Leute hier sind mein Sohn und meine Tochter.
Er ist in der Stadt Beja und sie ist auf der Oberschule."

Frage: “Und nach der Schule?”

"Ooohhh ... was sie dann machen? Sie werden versuchen, einen Job zu bekommen, aber das wird nicht hier sein. Sie müssen weggehen. Sie müssen gehen, hier gibt’s nichts."

Frage: "Und was kann man da machen?"

Der Kneipenbesucher:

"....die Landwirtschaft entwickeln, auf neue Agrar-Produkte setzen, wie in Badajoz (83 km entfernt, in Spanien). In Badajoz haben alle Bauern große Lagerhäuser, von da werden ihre Produkte über Autobahnen direkt in andere Länder gebracht."

Filipa Soares, Euronews:

"Die Leute aus dem Alentejo beklagen, dass es keine Jobs gibt, vor allem für die jungen Leute, die bleiben wollen, aber die Chefs der großen Landgüter behaupten, dass es keine portugiesischen Arbeitskräfte gibt, und dass sie Zuwanderer nehmen müssen."

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Was bisher geschah:

#EUroadtrip Tag 1, Lissabon: Portugiesische Arbeiter fordern Anerkennung für ihr entbehrungsreiches Leben während der Wirtschaftskrise.

#EUroadtrip Tag 2, Setúbal: Ein Hafenarbeiter in einem der größten und verkehrsreichsten Häfen Portugals wünscht sich mehr Gleichgewicht zwischen den Ländern der Europäischen Union.

#EUroadtrip Tag 3, Alentejo: Der Fußballstar Nuno Gomes sagt, wie europäisch er sich fühlt. Er hofft auf eine starke EU - ohne weitere Austrittskandidaten.

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