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Sonderflüge nach Beirut: THW mit 50 Fachleuten vor Ort

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Sonderflüge nach Beirut: THW mit 50 Fachleuten vor Ort
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Die Explosionskatastrophe in Beirut hat international eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. So entsandte Italien vierzehn Feuerwehrleute mit Sonderausbildungen in den Bereichen Chemikalien-Abwehr und Gebäudestatik.

Das Team ist auch für Herausforderungen durch nukleare oder biochemische Zwischenfälle ausgebildet.

Aus Russland trafen bereits zwei von fünf angekündigten Hilfsflügen ein. An Bord waren tonnenweise Spezialgerät und Medikamente, 150 Rettungs- und Bergungsspezialisten sowie mehrere Spürhunde.

Generalmajor Sergej Worontsow vom russischen Notfallministerium sagte nach der Ankunft in Beirut: "Ein Rettungsteam ist angekommen und eine Einheit von Bergungsspezialisten, die sich in Nepal nach dem Erdbeben und in anderen Ländern bewährt haben. Sie verfügen über einen großen Erfahrungsschatz, nicht nur bei der Suche nach Verschütteten, sondern auch bei der Beseitigung von Trümmern. Sie sind so etwas wie eine Allzweckwaffe."

50 Fachleute des THW bereits vor Ort

Auch aus der Türkei und Deutschland trafen Rettungs- und Bergungsmannschaften ein. Mehrere Dutzend Mitarbeiter des Technischen Hilswerks und ihre Hunde werden zunächst bei der Suche nach Verschütteten gebraucht.

Mehrere Tonnen Nahrungsmittel erreichten Beirut per Sonderflug aus dem Iran. Hilfsangebote vom Erzfeind Israel haben libanesische Regierungsvertreter in einer ersten Reaktion abgelehnt. Israel bot daraufhin als Alternative an, Explosionsopfer auf Zxpern medizinisch zu versorgen. Libanesinnen und Libanesen sind jegliche Kontakte zu Israelis untersagt