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Neue Bundesregierung im Amt

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Von Claudio Rosmino
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Neue Bundesregierung im Amt
Copyright  Bernd Von Jutrczenka/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Die rot-grün-gelbe Bundesregierung ist im Amt, Angela Merkel hat das Kanzleramt an ihren Nachfolger Olaf Scholz übergeben. Erst erhielt Scholz in der geheimen Abstimmung 395 Ja-Stimmen und damit rechnerisch 15 weniger, als SPD, Grünen und FDP an Abgeordneten stellen. Von Bundespräsident Steinmeier erhielt Scholz die Ernennungsurkunde. Anschließend wurden die je acht Ministerinnen und Minister ins Amt eingeführt.

FDP-Chef Lindner übernimmt das Finanzressort, Vizekanzler und Wirtschaftsminister ist der Grünen-Politiker Habeck, Außenministerin ist Annalena Baerbock – ebenfalls von den Grünen. Die SPD-Politikerin Faeser besetzt das Innenministerium.

Im neuen Kabinett bekommt die SPD sieben Ministerien, die Grünen fünf und die FDP vier. Am Abend trat das Kabinett zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Ich bin sehr dankbar, für was war wir bisher gemacht haben, ich freue mich auf die neue Aufgabe, ich freue mich auf die alle hier arbeiten. Es soll ein guten Aufbruch werden für unserem Land, ich will jedenfalls alles dafür tun.
Olaf Scholz
Bundeskanzler

Die erste weibliche Kanzlerin Deutschlands hat nach 16 Jahren die Macht abgegeben – die Ära Merkel endete mit persönlichen Worten an den neunten Kanzler.

Vielleicht können Sie erahnen, dass es eine spannende, erfüllende Aufgabe ist, auch eine fordernede Aufgabe, aber wenn man sie mit Freude angeht, dann ist es vielleicht auch eine der schönsten Aufgaben, die es gibt, Verantwortung für dieses Land zu tragen. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute bei dieser Arbeit und immer eine glückliche Hand für unser Land. Diese Wünsche gelten auch für das ganze Team.
Angela Merkel
Altkanzlerin

Ein glückliche Hand braucht die Bundesrepublik - ob Corona, Klimawandel oder Digitalisierung, internationaler Wettbewerb oder Migration: Olaf Scholz und sein Kabinett stehen vor großen Aufgaben. Vom Kanzler wird jetzt Führung, von der Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP zupackendes Handeln erwartet.