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Biden über Trump: "Sein angeschlagenes Ego ist ihm wichtiger als unsere Demokratie"

Biden über Trump: "Sein angeschlagenes Ego ist ihm wichtiger als unsere Demokratie"
Copyright Greg Nash/The Hill
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Von Andrea Büring mit dpa
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Der Sturm auf das Kapitol von Trump-Anhängern hat die Menschen in den USA schwer erschüttert. Genau ein Jahr später greift Biden seinen Vorgänger schärfer an als je zuvor.

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Ein Jahr nach der Erstürmung des Kapitols hat US-Präsident Joe Biden seinen Amtsvorgänger scharf angegriffen. Er machte Donald Trump für den Angriff auf das Parlament verantwortlich. 

Ein wütender Mob von Trump-Anhängerinnen und -Anhängern hatte am Abend des 6. Januar 2021 das Gebäude gestürmt.

Das war keine Gruppe von Touristen, sondern ein bewaffneter Aufstand.
Joe Biden
US-Präsident

Bei seiner Ansprache im Kapitol sagte Biden, "das war keine Gruppe von Touristen, sondern ein bewaffneter Aufstand. Sie wollten gar nicht den Willen des Volkes umsetzen, sondern wollten eben jenen leugnen. Sie wollten keine freie und faire Wahl, sondern wollten diese annulieren. Sie wollten nicht der Sache der USA dienen, sondern die Verfassung untergraben."

Selbst über ein Jahr nach der Wahl hat Trump seine Niederlage nicht anerkannt, sondern spricht weiter von Betrug. 

"Sein angeschlagenes Ego ist ihm wichtiger als unsere Demokratie oder unsere Verfassung", sagte Biden. "Er kann sich nicht damit abfinden, dass er verloren hat."

Trump ging mehrmals gerichtlich gegen das Ergebnis vor, ohne mit seiner Klage jemals Erfolg zu haben.

"Noch bevor die erste Stimme abgegeben wurde, säte der frühere Präsident Zweifel am Ergebnis der Wahl", erklärte Biden rückblickend. "Er hat seine Lüge, für die es keine Fakten gibt, monatelang aufgebaut. Er hat nur nach einem Vorwand gesucht, um die Wahrheit zu verschleiern. Er ist nicht nur ein Ex-Präsident, er ist auch ein besiegter Ex-Präsident. Er unterlag mit mehr als sieben Millionen Ihrer Stimmen."

Zum ersten Mal in der Geschichte habe ein Präsident versucht, die friedliche Machtübergabe zu stören, sage Biden weiter. Er werde einen präsidialeren Stil pflegen als Trump - den er in seiner Rede kein einziges Mal beim Namen nannte.

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