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Vernichtende Niederlage: Belgischer Ministerpräsident De Croo tritt zurück

Der belgische Premierminister Alexander De Croo trifft zu einem Rundtischgespräch im Rahmen eines EU-Gipfels in Brüssel ein, 18. April 2024
Der belgische Premierminister Alexander De Croo trifft zu einem Rundtischgespräch im Rahmen eines EU-Gipfels in Brüssel ein, 18. April 2024 Copyright AP Photo/Omar Havana
Copyright AP Photo/Omar Havana
Von Diana ResnikEuronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo hat bei den Parlamentswahlen in Belgien weniger als 7 Prozent der Stimmen erhalten. Die euroskeptische Neue Flämische Allianz erhielt 22 Prozent der Stimmen.

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Der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo hat eine vernichtende Niederlage erlitten: Seine liberale Partei (Open-VLD) erhielt weniger als 7 Prozent der Stimmen.

Mehr als 8 Millionen Belgierinnen und Belgier haben am sogenannten "Super-Sonntag" ihre regionalen und nationalen Vertreter sowie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments gewählt.

Verfolgen Sie aktuelle Entwicklungen weiter unten in unserem Live-Blog.

"Für uns ist es ein besonders schwieriger Abend. Wir haben verloren. Ab morgen werde ich als Ministerpräsident zurücktreten", verkündete De Croo.

"Liebe Freunde, wir Liberalen sind kämpferisch und widerstandsfähig, und ich bin überzeugt, dass wir wieder antreten werden. Ich habe in den letzten Wochen unglaublich viele junge Talente gesehen und bin in dieser Hinsicht sehr hoffnungsvoll."

Vlaams Belang liegt hinter der Neuen Flämischen Allianz zurück

Laut Umfragen sollte eigentlich die einwanderungsfeindliche Partei Vlaams Belang stärkste politische Kraft werden.

Die euroskeptische Neue Flämische Allianz hatte diese jedoch mit 22 Prozent der Stimmen überholt. Vlaams Belang erhielt 17,5 Prozent.

"Es ist wichtig, Flandern eine andere Richtung zu geben. Belgien ist die Vergangenheit, Flandern ist die Zukunft. Das flämische Volk braucht eine neue Regierung, die flämisch und rechtsorientiert ist", so Tom Van Grieken Parteivorsitzender des Vlaams Belang.

Nach den Parlamentswahlen wird es komplexe Koalitionsverhandlungen geben. Belgien ist durch tiefe kulturelle Unrerschiede gespalten.

Bisher haben die etablierten Parteien die Vlaams Belang an der Regierungsbeteiligung gehindert.

Weitere Quellen • AP

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