11. November 2022 - L'Armistice in Belgien

11.11.: Erinnern an das Ende des Ersten Weltkriegs und an den Krieg in der Ukraine

In Belgien und in Frankreich ist der 11. November ein Feiertag "l'Armistice" - in Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918 - nach vier Jahren der grausamen Gefechte. Etwa 17 Millionen Menschen kamen durch diesen Krieg ums Leben. Am 11.11.1918 wurde im französischen Compiègne der Waffenstillstand unterzeichnet.

In Belgien und in Frankreich ist der 11. November ein Feiertag "l'Armistice" - in Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918 - nach vier Jahren der grausamen Gefechte. Etwa 17 Millionen Menschen kamen durch diesen Krieg ums Leben. Am 11.11.1918 wurde im französischen Compiègne der Waffenstillstand unterzeichnet.

An der Kongresssäule in Brüssel fand eine Gedenkfeier anlässlich des Jahrestags des Waffenstillstands des Ersten Weltkriegs statt. Bei der Gedenkfeier waren der belgische Königs und zahlreiche Politiker:innen anwesend, darunter Ministerpräsident Alexander De Croo und Innenministerin Annelies Verlinden.

Bei einer Gedenkfeier in Ypern zog De Croo eine Parallele zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Krieg in der Ukraine. Der 47-jährige Regierungschef sagte:  "Für meine Generation war der Krieg noch nie so greifbar wie heute.  Weniger als zweitausend Kilometer von hier entfernt kämpfen Ukrainer für ihre Freiheit. Heute erinnern wir uns also nicht nur an das Ende des Ersten Weltkriegs und den mutigen Kampf, den Soldaten aus aller Welt auf unseren Feldern geführt haben. Heute denken wir auch an alle Ukrainer, die derzeit für ihre Freiheit und ihre Heimat kämpfen, an die Frauen, die der russischen Brutalität zum Opfer gefallen sind, an die Kinder und Großmütter, die vor der blinden Gewalt fliehen mussten. Ihnen widmen wir heute die Friedensbotschaft von Ypern".

In der belgischen Stadt wurde auch die traditionelle Mohnblumenparade ("Poppy parade") organisiert.