Das Kenianische Rote Kreuz teilte mit, dass ein behördenübergreifendes Einsatzteam vor Ort die Rettungsarbeiten steuert. Lokale Medien berichteten, das Gebäude sei rund 16 Stockwerke hoch gewesen.
Zu Ursache des Einsturzes und zur Zahl der Opfer äußerten sich die Behörden bisher nicht. Offizielle Stellen erwarten keine hohe Zahl an Todesopfern. Die Rettung läuft weiter.
Gebäudeeinstürze sind in Nairobi ein wiederkehrendes Problem. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch. In der Vergangenheit gerieten Bauträger in die Kritik: Sie missachteten Sicherheitsregeln und Bauvorschriften. Nach einer Serie tödlicher Einstürze im Jahr 2015 ergab eine offizielle Prüfung, dass mehr als die Hälfte der Gebäude in der Hauptstadt nicht bewohnbar waren.