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Entlang der Ostseeküste trat ein extrem seltenes Wetterphänomen auf. In Mikoszewo in Polen bildeten sich Toros, also Eis-Tsunamis, am 22. Januar 2026.

Video. Seltene Eisrücken an der Ostseeküste ziehen Forschende an

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Entlang der Ostseeküste ist ein extrem seltenes Wetterphänomen aufgetaucht: Toros. Es fasziniert Anwohner und Forschende und sorgt für Diskussionen.

Entlang der Ostseeküste ist ein äußerst seltenes Wetterphänomen aufgetaucht. Es zieht Einheimische und Forschende an. Ungewöhnliche Winterbedingungen ließen sogenannte Toros entstehen: Eisrücken, die Wind und Gezeiten an Land drücken. Gesichtet wurden sie an mehreren Stränden der Frischen Nehrung.

Toros, mitunter Eis-Tsunamis genannt, zeigten sich etwa in Mikoszewo und Rewa. Sie entstehen, wenn sich Eisschollen auf der Wasseroberfläche sammeln und zu brechen beginnen. Temperaturschwankungen, starker Wind und Strömungen treiben das Eis anschließend zur Küste. Dort türmt es sich am Ufer auf.

In Mikoszewo ragten manche Eisrücken über zwei Meter hinaus. Die Behörden warnen davor, darauf zu klettern. Das Eis kann brüchig sein und von Wellen leicht zerbrochen werden. So eindrucksvoll sie wirken: Die Ostsee-Toros bleiben kleiner als ähnliche Formationen anderswo. Dort erreichen sie mehrere Meter Höhe.

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