Die estnischen Behörden haben eine provisorische Eisstraße zwischen den beiden größten Inseln des Landes, Saaremaa und Hiiumaa, freigegeben. Der Fährverkehr ist durch starke Eisbildung in der Ostsee beeinträchtigt.
Die siebzehn Kilometer lange Strecke über das zugefrorene Meer hat die Verkehrsverwaltung am Sonntag geöffnet. Sie soll den Bewohnerinnen und Bewohnern der Inseln eine zusätzliche Verbindung zwischen Saaremaa und Hiiumaa bieten.
Die Straße ist nur bei Tageslicht befahrbar und unterliegt strengen Sicherheitsregeln. Dazu zählen Beschränkungen für das Fahrzeuggewicht, Tempolimits und Mindestabstände zwischen den Autos.
Die Behörden wollen die Lage auf dem Eis genau beobachten und die Straße bei nachlassender Sicherheit kurzfristig wieder schließen.