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Covid-19: Italiener machen's besser

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Covid-19: Italiener machen's besser
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Italien scheint zu zeigen, dass strenge Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus - und deren Einhaltung - Erfolg haben und wird dafür von der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, gelobt.

Die Zahl der täglichen Ansteckungen liegt seit Wochen unter der Marke von 2.000.

Die Italiener "reagierten energisch und kehrten den Trend um", so die Weltgesundheitsorganisation WHO (am Freitag) auf Twitter.

In Italien sind mehr als 35.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben - besonders viele in der norditalienischen Lombardei. Besonders die Bilder der Särge aus Bergamo haben laut Experten die Menschen dazu gebracht, den harten Lockdown zu akzeptieren.

Italien war das erste Land in Europa, und weltweit das zweite Land nach China, das sehr schnell Quarantänen verhängte, zunächst im Norden des Landes, dann für ganz Italien.

Warum hat Italien die Lage offenbar besser im Griff als andere Länder?

Euronews-Korrespondentin Giorgia Orlandi meint: "Die Bereitschaft der Italiener, die einschränkenen Maßnahmen einfach zu akzeptieren. Das ist nach Ansicht von Forschern einer der Gründe, warum in Italien bisher keine zweite Welle kam - im Gegensatz zu anderen Ländern. Die Regierung glaubt, dass es auch keine zweite Welle in Italien geben wird. Allerdings sind jetzt die Schulen wieder offen, und man weiß noch nicht, wie sich das auf die Covid-Situation auswirkt."

Die Schulen in Italien waren sechs Monate lang geschlossen geblieben.