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Menschliche Maschinen ersetzen Menschen

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Von Giulia Avataneo
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Menschmaschine "Abel"
Menschmaschine "Abel"   -   Copyright  AP/CENTRO DI RICERCA ENRICO PIAGGIO, UNIVERSITäT PISA

Sollen Menschen mit Maschinen nicht nur kommunizieren, sondern eine Beziehung aufbauen, dann sollten diese Maschinen uns Menschen so ähnlich wie möglich sehen - und sein. Sie sollten sympathisch wirken und eine große Bandbreite menschlicher Verhaltensweisen vorweisen können. 

In Pisa arbeitet Hollywood für die Wissenschaft an der Mensch-Maschine Abel, mit der italienische Forscher menschliche Reaktionen auf Roboter studieren wollen.

Wir wollen wissen, ob eine Maschine helfen kann, nicht nur körperlich, sondern auch mental und emotional gesund zu bleiben. Da gibt es wichtige Bereiche wie die Störungen im Autismus-Spektrum, Verhaltens- oder soziale Störungen. Mit Abels Hilfe wollen wir das erforschen.
Lorenzo Cominelli
Enrico Piaggio Forschungszentrum, Pisa

Von Abel erwarten seine Entwickler, dass er menschliche Emotionen zu lesen lernt, um dann mit Menschen in Beziehung zu treten. Menschen, die sich um Menschen kümmern, sind so teuer, dass sich auch der Einsatz von menschlich wirkenden Maschinen lohnen könnte.

Zuerst soll Abel in einem Haushalt als Roboterpartner dienen, einer älteren Person oder jemandem mit mentalen Handicaps.
Prof. Enzo Scilingo
Bioingenieur, Universität Pisa

Bis zu einer Maschine, die uns Menschen nicht durch Sprache, sondern dank emotionaler Intelligenz versteht, ist es noch ein weiter Weg. Die einen können es kaum erwarten, die anderen sagen: Gott sei Dank.