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Mais für Libanon: 1. Schiff mit Getreide aus der Ukraine läuft aus Hafen Odessa aus

Die Razoni läuft aus dem Hafen von Odessa aus
Die Razoni läuft aus dem Hafen von Odessa aus Copyright Michael Shtekel/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Das erste Schiff mit Getreide hat den Hafen von Odessa in der Ukraine verlassen. Laut UN hat die "Razoni" über 26.000 Tonnen Mais geladen. In Istanbul soll das Schiff am Dienstag untersucht werden.

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Das erste Schiff mit ukrainischem Getreide hat den Hafen von Odessa verlassen. Das hat das türkische Verteidigungsministerium an diesem Montagmorgen mitgeteilt.

Das unter der Flagge von Sierra Leone fahrende Frachtschiff Razoni hat den Hafen Odessa in Richtung Libanon verlassen. In einer Erklärung der Vereinten Nationen heißt es, die Razoni habe über 26.000 Tonnen Mais geladen.

Die Daten der Razoni im internationalen Sicherheitsüberwachungssystems für Schiffe auf See, zeigen, dass das Schiff am Montagmorgen neben einem Schlepper langsam aus seinem Liegeplatz im Hafen von Odessa auslief.

Es wird erwartet, dass das Schiff am Dienstag Istanbul erreicht, wo es inspiziert wird, bevor es weiterfahren darf, teilte das türkische Ministerium mit.

Der Mais soll an den Libanon geliefert werden, dort hatte im Jahr 2020 eine Explosion im Haupthafen von Beirut zahlreiche Getreidesilos zerstört, von denen ein Teil am Sonntag nach einem wochenlangen Feuer eingestürzt war.

"Heute unternimmt die Ukraine gemeinsam mit ihren Partnern einen weiteren Schritt zur Bekämpfung des Hungers in der Welt", sagte der ukrainische Minister für Infrastruktur, Alexander Kubrakow. Dies werde auch der Ukraine helfen. "Die Freigabe der Häfen wird der Wirtschaft mindestens 1 Milliarde Dollar an Deviseneinnahmen bringen und dem Agrarsektor die Möglichkeit geben, für das nächste Jahr zu planen", so Kubrakow.

In der Erklärung des türkischen Ministeriums heißt es, Russland und die Ukraine unterzeichneten getrennte Abkommen mit der Türkei und der UNO, die den Weg für die Ukraine freimachen. Der Deal erlaubt auch Russland den Export von Getreide und Düngemitteln.

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