Rote phrygische Mützen sind das Maskottchen von Olympia 2024 in Paris

Maskottchen-Hersteller für Olympia 2024 verspricht Plüschtiere "made in France"

Garantiert "made in France", diese ehrenvolle Aufgabe obliegt nunmehr der französischen Firma Doudou Et Compagnie. Sie wurde mit der Herstellung eines Teils der französischen Maskottchen für Olympia 2024 in Paris beauftragt. Und hat versprochen, die Hälfte der Plüschtiere in ihrer bretonischen Werkstatt zu produzieren. Zuvor war der Vorwurf aufgekommen, die quietschroten phrygischen Mützen mit Schmunzelmund würden in China hergestellt.

Garantiert "made in France", diese ehrenvolle Aufgabe obliegt nunmehr der französischen Firma Doudou Et Compagnie. Sie wurde mit der Herstellung eines Teils der französischen Maskottchen für Olympia 2024 in Paris beauftragt. Und hat versprochen, die Hälfte der Plüschtiere in ihrer bretonischen Werkstatt zu produzieren. Zuvor war der Vorwurf aufgekommen, die quietschroten phrygischen Mützen mit Schmunzelmund würden in China hergestellt.

400.000 Maskottchen in rund 400 Tagen

"Wir haben uns angesichts des Drucks und auch der sehr starken Begeisterung für das Maskottchen dazu verpflichtet, mehr als 1.000 Maskottchen pro Tag in Frankreich herzustellen", so Konzernchef Alain Joly.

Konkret bedeutet das, dass der Anteil der von dem Unternehmen in Frankreich hergestellten Plüschtiere von 15% auf 50% erhöht werden muss, also insgesamt rund 400.000 Maskottchen in rund 400 Tagen. Das sei laut Joly eine "echte Herausforderung", der man sich stellen werde.

In La Guerche-de-Bretagne (Ille-et-Vilaine), etwa 40 km von Rennes entfernt sollen die "Premium"-Maskottchen montiert werden, die sich weicher anfühlen und über ein Formgedächtnis verfügen, im Gegensatz zu der in China hergestellten Version. Alles sei "von Hand" gemacht, betont Alain Joly stolz. Man habe die alte "handwerkliche Fertigung, die nicht in unserer DNA lag" wiederbelebt.

Zwar wird ein Teil der Plastikteile aus Asien importiert, ebenso der rote Kunstpelz, aber das Endprodukt ist seiner Ansicht nach zu 80 % made in France.

10 Euro Unterschied

Der Auftrag für die "Phryges" wurde zum Teil an Doudou et Compagnie vergeben, der Rest an ein anderes französisches Unternehmen, Gipsy Toys aus der Normandie.

Ursprünglich hatte Doudou et Compagnie angekündigt, 15% der Ware in seinem neuen bretonischen Atelier produzieren zu wollen. Dies hatte für einen Aufschrei der Entrüstung gesorgt.

Allerdings: Die Herstellungskosten eines in Asien produzierten Plüschtiers sind fünf- bis sechsmal niedriger als die eines "Made in France"-Plüschtiers, so Alain Joly.

Das wird das französische Maskottchen wird nur etwa zehn Euro teurer sein, dank der "großen Anstrengungen, die alle, auch die Händler, bei den Gewinnspannen unternommen" hätten.