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Indien: Über 340 Luxuswohnungen gesprengt

Millionen gehen in Schutt und Asche auf: Mit einer spektakulären Sprengung sind im südindischen Bundesstaat Kerala zwei Hochhäuser mit 340 Luxuswohnungen dem Erdboden gleichgemacht worden. Der Grund: Ein Verstoß gegen Baugesetze, sie waren zu nah am Wasser gebaut.

Für die Bewohner war die Entscheidung der Behörden ein Schock. Viele weigerten sich, ihre Wohnungen zu verlassen, traten am Ende sogar in den Hungerstreik. Doch ohne Erfolg: Als ihnen Strom und Wasser abgedreht wurden, waren sie gezwungen zu gehen.

Indiens Medien sprechen von der größten Sprengung, die es aus Umweltschutzgründen je im Land gegeben hat. Zwei weitere Komplexe sollen folgen. Umweltschützer befürchten aber, dass die Sprengung für die Natur mehr Nach- als Vorteil mit sich bringen könnte. Die Küstengebiete in Kerala beheimaten sensible ökologische System, die durch die Erschütterung und den Dreck belastet werden könnten.

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