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Deutsche NATO-Verstärkung trifft in Litauen ein

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Von ras & AP
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Panzerhaubitzen für Litauen
Panzerhaubitzen für Litauen   -   Copyright  AP

Die deutsche Bundeswehr hat am Montag mit einer Verstärkung des Nato-Gefechtsverbandes in Litauen begonnen. Verlegt werden 350 zusätzliche Soldaten mit Gerät und 100 Fahrzeugen, darunter sechs Panzerhaubitzen. Rund 100 Soldaten kamen bereits auf dem Flughafen in Kaunas an, vom niedersächsischen Munster aus machen sich Schwerlasttransporter mit der Artillerie auf den Weg.

Nach allgemeiner Kritik an mangelndem deutschen Engagement im Ukraine-Konflikt hatte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht eine Verstärkung des NATO-Gefechtsverbandes angekündigt.

Nachdem Deutschland die Zeitspanne für die Verlegung von 30 auf fünf Tage verkürzt hat, ist das ein starkes Signal, dass Deutschland bereit und in der Lage ist, die Kampfgruppe bei Bedarf sofort zu verstärken.
Oberstleutnant Daniel Andrae
Kampfgruppenkommandeur

Die östlichen NATO-Staaten fühlten sich nach der Annexion der Krim 2014 und der fortgesetzten Destabilisierung der Ukraine durch Russland bedroht. Seit 2017 wurden deshalb in den baltischen Staaten und Polen vier multinationale Gefechtsverbände aufgebaut. In Litauen führt Deutschland den Einsatz der 1200 Mann starken NATO-Einheit, rund 600 deutsche Einsatzkräfte sind vor Ort, die Zahl steigt nun auf rund 950.

24.02.2022
10:50
In diesem Ticker finden Sie weitere Informationen zu Russlands Krieg in der Ukraine
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01.03.2022
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Die Angriffe auf Kiew und Charkiw dauern an. Und Videos von Gesprächen mit russischen Soldaten gehen viral: "Hier war Frieden, bevor Sie gekommen sind"
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FC Schalke 04 gibt Gazprom den Laufpass

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28.02.2022
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Heftige Explosionen in Kiew
Während die Delegationen der Ukraine und Russlands über eine Lösung verhandeln, greifen russsische Truppen an diesem Abend offenbar die ukrainische Hauptstadt an. In Kiew sind Explosionen zu hören und zu sehen. Das berichten Menschen in den sozialen Netzwerken und verschiedene ukrainische Medien.
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Die Supermarktkette Netto, die vor allem im Norden und Osten Deutschlands vertreten ist, boykottiert russische Waren. Damit folgt sie ihrem dänischen Mutterkonzern, Salling Group. In Deutschland, Dänemark und Polen würden bereits seit Samstag keine Waren mehr aus Russland mehr angeboten. Dies betreffe rund 15 Artikel, darunter Süßwaren, Fertiggerichte und Spirituosen wie Wodka.

28.02.2022
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Hackerangriff auf russische Medien: "Das ist nicht unser Krieg"
Hacker haben am Montag die Internetseiten mehrerer russischer Staatsmedien und Tageszeitungen manipuliert. Auf den Internetseiten der Kreml-freundlichen Tageszeitung "Iswestija", der staatlichen Nachrichtenagenturen Tass, Ria Nowosti, Kommersant und des Magazins Forbes Russia tauchte für einige Minuten eine Botschaft auf, in der ein Ende der russischen Invasion gefordert wurde. Das Banner mit Absender des Hackerkollektiv "Anonymous" lautete: "Wir fordern Sie dringend auf, diesen Wahnsinn zu stoppen, schicken Sie Ihre Söhne und Ehemänner nicht in den sicheren Tod. Putin bringt uns zum Lügen und bringt uns in Gefahr".