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Kriegsverbrechen Russlands? Erste Anhörung in Den Haag vor Internationalem Gerichtshof

Kriegsverbrechen Russlands? Erste Anhörung in Den Haag vor Internationalem Gerichtshof
Copyright Zurab Kurcikidze/MTI/MTVA
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Von Evelyn Laverick
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Der Internationale Gerichtshof hält seine erste Anhörung zu Vorwürfen von russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine ab. Im Gegenzug behauptet Moskau, es seien Beweise für ein von den USA finanziertes militärisch - biologisches Programm gefunden worden.

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Der Internationale Gerichtshof hält seine erste Anhörung zu Vorwürfen von russischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Ukraine ab. In der von Kiew eingereichten Klage heißt es, Moskau habe seine Invasion in der Ukraine auf Grundlage falscher Behauptungen über Völkermord in den ostukrainischen Regionen Luhansk und Donezk begonnen und begehe nun selbst einen Völkermord, indem es Zivilisten beschieße.

Blinken: Glaubwürdige Berichte über Kriegsverbrechen

Laut US-Außenminister Antony Blinken, der zur Zeit die osteuropäischen Nato-Mitgliedsstaaten besucht, gebe es zuverlässige Informationen über russische Übergriffe.

Wir haben sehr glaubwürdige Berichte über absichtliche Angriffe auf Zivilisten gesehen. Das wäre ein Kriegsverbrechen. Wir haben sehr glaubwürdige Berichte über den Einsatz bestimmter Waffen gesehen, und all dies dokumentieren wir.
Anthony Blinken
US Aussenminister

Im Gegenzug behauptet Moskau, während der so genannten "speziellen Militäroperation" seien Beweise für ein von den USA finanziertes militärisch - biologisches Programm gefunden worden. Laut Moskau habe Kiews vergeblich versucht, die Spuren zu beseitigen.

Atomaufsichtsbehörde IAEA: Keine russische Befehlsgewalt über Atomkraftwerke

Die Atomaufsichtsbehörde IAEA ist in Sorge um das Kernkraftwerk Saporischschja. Das Atomkraftwerk ist unter Kontrolle des russischen Militärs, jede Einmischung wie Anweisungen durch Militärs zum technischen Betrieb des Kraftwerks verstoße gegen internationale Sicherheitsprotokolle.

Vier Millionen Flüchtlinge erwartet: Treffen der EU-Außenminister

In Südfrankreich hat ein Treffen der EU-Außenminister begonnen. Es geht um die wachsende Flüchtlingskrise und die Vorbereitung humanitärer Hilfe für geschätzte 4 Millionen Ukrainer, die vor dem Krieg fliehen werden. Anders als 2015, wo Deutschland erklärtermaßen das Ziel der Flüchtenden war, tragen dieses Mal andere Länder die humanitäre Hauptlast.

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