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43 Grad Celsius in Athen: Die Akropolis bleibt geschlossen

Touristen vor der Akropolis
Touristen vor der Akropolis Copyright Petros Giannakouris/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Copyright Petros Giannakouris/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Von Anne Frieda Müller mit EBU
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Aufgrund der starken Hitze in Griechenland haben Behörden beschlossen, die Akropolis für einige Stunden am Tag zu schließen. Touristen sind sauer, weil sie nicht darüber informiert wurden. In einigen Teilen Griechenlands wurde auch der Schulbetrieb eingestellt.

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Die Behörden in Athen haben angekündigt, dass die Akropolis am Mittwoch wegen der starken Hitze für fünf Stunden schließt.

Die Akropolis ist eine der berühmtesten, antiken Stätten der Welt, vergangenes Jahr kamen vier Millionen Beuscher. Doch diese Woche wurde die Akropolis zwischen 12 und 17 Uhr geschlossen – es wird mit Temperaturen von bis zu 43 Grad gerechnet.

Touristen, die die Stätte in dieser Zeit besuchen wollten, sagten, sie seien unzufrieden mit der Entscheidung, denn die Behörden hätten die geplante Schließung nicht im Voraus mitgeteilt.

"Nein, wir wurden nicht informiert. Wir haben unsere Eintrittskarten gestern an der Kasse gekauft, für das Zeitfenster zwischen 12 und 13 Uhr heute. Aber wir konnten mit unseren Karten nicht hinein, es gab keine Erklärung, dass es heute geschlossen werden würde", erzählt ein Tourist.

Die Akropolis kann allerdings zwischen 8 und 12 Uhr und zwischen 17 und 20 Uhr besucht werden.

Touristen verlassen die antike Akropolis im Zentrum Athens, Mittwoch, 12. Juni 2024. Die antike Stätte war aufgrund starker Hitze zwischen 12 und 17 Uhr geschlossen.
Touristen verlassen die antike Akropolis im Zentrum Athens, Mittwoch, 12. Juni 2024. Die antike Stätte war aufgrund starker Hitze zwischen 12 und 17 Uhr geschlossen.Petros Giannakouris/Copyright 2024 The AP. All rights reserved

Öffentliches Leben in Griechenland teilweise eingestellt

In Teilen Süd- und Mittelgriechenlands, wo die Temperaturen diese Woche am höchsten waren, wurden auch Grundschulen und Vorschulklassen geschlossen.

In einem Gebiet nördlich Athens verschlechterte sich die Lage aufgrund von Rauchwolken, die bei einem Brand einer Fabrik für Kochgeschirr entstanden. Die staatliche Katastrophenschutzbehörde rief die Bewohner der Region per Handy auf, in den Häusern zu bleiben.

In Athen wurde am Mittwoch die Müllabfuhr für einige Stunden eingestellt. Mehrere kilmatisierte Räume und Gemeindezentren haben längere Öffnungszeiten, damit sich ältere und andere schutzbedürftige Menschen von der Hitze erholen können. In Athen wurden Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt, um die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu koordinieren, so die Behörden.

In der Hauptstadt waren Sanitäter einsatzbereit, um bei Bedarf helfen zu können.

Das Innenministerium wies Beamte mit gesundheitlichen Problemen in einem Rundschreiben an, von zu Hause aus zu arbeiten bis die Hitzewelle abklingt.

Das Ministerium für Klimakrise und Katastrophenschutz hat vor einer sehr hohen Brandgefahr in der Region Attika um Athen gewarnt.

Für den späten Freitag wird kühleres Wetter erwartet.

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