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EU-Politik. Die Inflation geht wieder zurück in Europa – so die Prognosen der Europäischen Kommission

Steigende Kraftstoffpreise in Frankfurt, Deutschland
Steigende Kraftstoffpreise in Frankfurt, Deutschland Copyright AP Photo
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Von Jack Schickler
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Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht auf Englisch

Die Wähler in Europa sind weiterhin besonders wegen der Preiserhöhungen besorgt. Die Inflation soll aber noch dieses Jahr zurückgehen, prognostiziert die Europäische Kommission – trotz steigender Rohölpreise.

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Die Daten sind besser als erwartet: Die Inflation wird sich in diesem Jahr noch mehr als halbieren – so die Vorhersage der Europäischen Kommission. Und das obwohl die Preise bei wichtigen Rohstoffen wie Rohöl steigen werden.

Die jüngst veröffentlichten Prognosen zeigen, dass die Wirtschaft – kurz vor den Europawahlen – wieder optimistischer gesehen wird.

"Nach einem sehr schwierigen Jahr 2023 haben wir die Kurve gekriegt", sagte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni in einer Erklärung. Er sagte dabei auch ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent für die gesamte EU  für dieses Jahr vorher. In der Erklärung fügte Gentiloni aber auch hinzu: "Angesichts zweier Kriege, die nicht weit von uns entfernt wüten, haben die Abwärtsrisiken zugenommen."

Die Bewältigung der steigenden Preise wird als wichtigstes Thema vor den Europawahlen im Juni angesehen. Laut einer exklusiven Umfrage, die Euronews im März veröffentlichte, sind mehr als zwei Drittel der Europäer der Meinung, dass dies eine Priorität sein muss.

Die Kommission prognostiziert, dass die Inflation in der EU in diesem Jahr auf 2,7 Prozent sinken wird, nachdem sie nach den Auswirkungen der Pandemie und des russischen Krieges in der Ukraine einen Höchststand von rund 10 Prozent erreicht hatte.

Um diese Probleme zu bewältigen und gleichzeitig die Inflation im Euroraum bei zwei Prozent zu halten, hat die Europäische Zentralbank die Zisnsätze in Rekordhöhe angehoben. Im April erklärte der EZB-Rat, dass seine Politik "so lange wie nötig" restriktiv bleiben werde.

Die Energiepreise steigen immer noch, aber die Märkte für Lebensmittel und andere Produkte beruhigen sich und somit nimmt auch der Inflationsdruck ab, so die Kommission. 

Die Europäische Kommission fügte hinzu, dass die EU-Wirtschaft im vergangenen Jahr zwei Millionen Arbeitsplätze geschaffen hat.

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