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Ergebnisloses Spitzengespräch: Putin und Biden reden über Ukraine

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Von Fréderic Bouchard
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Ergebnisloses Spitzengespräch: Putin und Biden reden über Ukraine
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US-Präsident Biden hat Russlands Staatschef Putin in einem Telefonat eindringlich vor einem Einmarsch in die Ukraine gewarnt. Biden habe betont, eine Invasion würde großes menschliches Leid verursachen, Folge wäre eine entschlossene Reaktion der USA und ihrer Verbündeten. Einen Durchbruch in der Ukraine-Krise hat das Gespräch nicht gebracht 

Davor sprach Putin mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Die beiden hatten sich Anfang der Woche persönlich in Moskau getroffen, um eine Lösung der Krise auszuloten.

Eine ganze Reihe von Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Spanien und Schweden haben ihre Staatsbürger in der Ukraine aufgefordert, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Die USA haben den Großteil ihres Botschaftspersonals aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew abgezogen.

Russland wirft der Ukraine vor, militärische Aktionen gegen den Donbas vorzubereiten, der von pro-russischen Separatisten gehalten wird. US-Quellen wiederum streuen unbestätigte Informationen, Russland wolle nächste Woche in der Ukraine einmarschieren.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy besuchte Übungen ukrainischer Sicherheitskräften nahe der von Russland annektierten Krim. Man sei bereit, einer möglichen russischen Invasion zu begegnen, angebliche Geheimdienstberichte über einen bevorstehenden Angriff würden aber nur Panik schaffen.

Der russische Außenmister sagte dazu, "Die von den USA und ihren Verbündeten lancierte Propagandakampagne über eine angebliche russische Aggression gegen die Ukraine ist eine Provokation und ermutigt die Kiewer Behörden", eine "militärische Lösung des Donbass-Problems" in Angriff zu nehmen. Russland wirft den USA vor, selbst die Kriegsgefahr zu erhöhen.

24.02.2022
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Hackerangriff auf russische Medien: "Das ist nicht unser Krieg"
Hacker haben am Montag die Internetseiten mehrerer russischer Staatsmedien und Tageszeitungen manipuliert. Auf den Internetseiten der Kreml-freundlichen Tageszeitung "Iswestija", der staatlichen Nachrichtenagenturen Tass, Ria Nowosti, Kommersant und des Magazins Forbes Russia tauchte für einige Minuten eine Botschaft auf, in der ein Ende der russischen Invasion gefordert wurde. Das Banner mit Absender des Hackerkollektiv "Anonymous" lautete: "Wir fordern Sie dringend auf, diesen Wahnsinn zu stoppen, schicken Sie Ihre Söhne und Ehemänner nicht in den sicheren Tod. Putin bringt uns zum Lügen und bringt uns in Gefahr".