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Polizeieinsatz in Haiti
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Video. Vereinte Nationen sind besorgt über zunehmende Gewalt in Haiti

Die Vereinten Nationen äußern sich besorgt über die zunehmende Gewalt in Haiti. Seit vergangenen Oktober haben Bandenmitglieder im Artibonite-Tal ein "Klima des Terrors" erzeugt und mindestens 69 Menschen erschossen.

Die Vereinten Nationen äußern sich besorgt über die zunehmende Gewalt in Haiti. Seit vergangenen Oktober haben Bandenmitglieder im Artibonite-Tal ein "Klima des Terrors" erzeugt und mindestens 69 Menschen erschossen.

Das UN-Büro in dem Karibikstaat erwähnte am Freitag die Brutalität der zunehmenden Gewalt der Bande "Baz Gran Grif" (was etwa mit "Große Kralle" übersetzt werden kann) gegen die Bevölkerung. Dazu gehörten unter anderem Mord, Vergewaltigung, Entführung, Erpressung und Zerstörung in vier Gemeinden etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Die Vereinten Nationen seien alarmiert über die Geschwindigkeit, mit der die Bande ihre Machenschaften auf neue Gebiete ausweite.

Haiti leidet seit Jahren unter der Gewalt von Verbrechergruppen, die bisweilen politischen Akteuren nahestehen. Zuletzt verschärfte sich die Lage derart, dass die Interimsregierung, die seit der Ermordung des Staatspräsidenten Jovenel Moïse im Juli 2021 an der Macht ist, um Hilfe durch eine bewaffnete internationale Truppe bat - dazu kam es bislang aber nicht.

Schätzungen zufolge sind rund 200 kriminelle Gruppen in Haiti aktiv, die etwa 60 Prozent von Port-au-Prince kontrollieren. Während sich die meisten Verbrechen bisher in der Hauptstadt ereigneten, schwappt die Welle der Gewalt nun verstärkt auf Gebiete außerhalb von Port-au-Prince über.

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