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37 Festnahmen bei Protesten in Tiflis: Polizei setzt Wasserwerfer ein

Bei Protesten in der georgischen Hauptstadt Tiflis sind Demonstranten und Polizisten aneinandergeraten. Tausende Menschen gingen auf die Straßen. Der Grund: Eine nicht verabschiedete Reform des Wahlsystems durch die georgischen Abgeordneten.

Die Protestierenden versammelten sich unter anderem vor dem Parlament und bauten Barrikaden auf. Mit Wasserwerfern gingen die Polizisten gegen die Demonstranten vor. 37 Menschen wurden laut dem Innenministerium festgenommen. Sechs Menschen sollen verletzt worden sein - darunter zwei Polizisten.

Die Regierungspartei "Georgischer Traum" hatte nach anhaltenden Massenprotesten im Juni eine Änderung des Wahlsystems angekündigt. Demnach sollte die für Herbst 2020 angesetzte Parlamentswahl nach dem Verhältniswahlrecht abgehalten werden.

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