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Kiew unter heftigem Beschuss - Selenskyj sagt: "Wir sind allein!"

Kiew unter heftigem Beschuss - Selenskyj sagt: "Wir sind allein!"
Copyright Sergei Grits/AP
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Von Euronews mit DPA/AP
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von 137 Toten seit Beginn der russischen Invasion. Russland habe zudem Saboteure in die Ukraine eingeschleust. Aber schlimmer noch: "Wir sind bei der Verteidigung unseres Landes völlig allein.""

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Kiew steht seit dem frühen Freitagmorgen unter heftigem Beschuss. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba twitterte, es gebe "schreckliche" russische Raketenangriffe. Auch aus anderen Orten wie der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine wurden Kämpfe und Angriffe gemeldet.

Schreckliche russische Raketeneinschläge auf Kiew. Das letzte Mal, dass Kiew etwas Ähnliches erlebte sei 1941 gewesen, als Nazi-Deutschland bombadierte. Die Ukraine hat dieses Übel besiegt und wird auch das neue Übel besiegen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von 137 Toten seit Beginn der russischen Invasion. Russland habe zudem Saboteure in die Ukraine eingeschleust.

Aber schlimmer noch: "Wir sind bei der Verteidigung unseres Landes völlig allein. Wer ist bereit, mit uns zu kämpfen? Ich sehe niemanden. Wer ist bereit, der Ukraine eine Garantie für den Beitritt zur NATO zu geben? Alle haben Angst."

Neuer Luftangriff auf Kiew, ein Wohnhaus brennt, 100 Bewohner wurden evakuiert. Der ukrainischen Luftabwehr gelang es, ein russisches Flugzeug zu zerstören. Sirenen in Lwiw. Angriff auf den Flughafen von Rivne.

Die Ukraine hat bestätigt, dass Russland die Kontrolle über die Sperrzone von Tschernobyl übernommen hat. Berichten zufolge hält die russische Armee das Personal als Geiseln fest.

Diese ungesetzliche und gefährliche Geiselnahme des für die Instandhaltung und den Schutz der Atommüllanlage erforderlich Personals sei äußerst alarmierend und besorgniserregend, so die Sprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki. Man verurteile dies und fordere ihre Freilassung.

Niemand kann sagen, was Putins endgültige Absichten sind - wie weit er gehen will. Und ob er sich noch irgendwie stoppen lässt.

Was jetzt geschehe, seien erzwungene Maßnahmen. Es sei keine andere Vorgehensweise möglich gewesen, lautet seine Rechtfertigung.

Einigen Berichten zufolge stößt die russische Armee auf mehr Widerstand als erwartet. Die ukrainische Regierung hat alle Männer zwischen 18 und 60 Jahren aufgefordert, im Land zu bleiben und die Ukraine zu verteidigen.

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