Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

"Durchatmen und weitersehen": Menschen fliehen aus der Ukraine

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
euronews_icons_loading
Ein ukrainischer Junge schläft in einem Flüchtlingszelt im moldawischen Palalanca, an der Grenze zur Ukraine
Ein ukrainischer Junge schläft in einem Flüchtlingszelt im moldawischen Palalanca, an der Grenze zur Ukraine   -   Copyright  Aurel Obreja/AP Photo

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat zu einer massiven Fluchtbewegung im Land geführt. Rund 38.000 Menschen sind über die Grenze nach Polen geflohen.

Der Großteil kam mit dem Auto oder mit dem Zug. In der Grenzstadt Przemysl, im Südosten des Landes, wurden Auffanglager eingerichtet.

Andry, der aus Kiew kommt erzählt, dass ihn Freunde mit einem Anruf geweckt hätten, dass es erste Anzeichen für Militäraktionen gegen die Ukraine gegeben habe. "In letzter Minute hatten wir eine Notlösung, um uns am Bahnhof zu treffen und dann weiter zu sehen. Wir waren nicht wirklich organisiert.”

Auch in der südostpolnischen Stadt Medyka sind Flüchtlinge angekommen. An einer Bushaltestelle harren viele aus und überlegen, was sie als nächstes tun sollen.

"Wir haben unsere beiden Hunde bei einem Freund gelassen, weil wir nicht rechtzeitig eine Genehmigung oder etwas ähnliches für sie bekommen haben", erzählt Vitalii aus der Ukraine. "Am Ende fahren wir wahrscheinlich nach Breslau, um dort durchzuatmen und weiterzusehen, was wir machen."

Tausende Ukrainerinnen und Ukrainer sind auch nach Rumänien geflohen - über die Grenzübergänge Siret im Norden und Isaccea im Süden des Landes.

Viele haben Verwandte oder Bekannte, die in Rumänien leben. Als Zeichen der Solidarität kamen viele Rumäninnen und Rumänen mit dem Auto, um die Flüchtlinge zu ihrem Ziel zu bringen.

24.02.2022
10:50
In diesem Ticker finden Sie weitere Informationen zu Russlands Krieg in der Ukraine
  • Russland und die Ukraine haben 5 Stunden lang in Belarus verhandelt, doch Moskau fordert die Anerkennung der 2014 annektierten Krim als russisch.
  • Der Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag hat Ermittlungen gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine eingeleitet.
  • NATO-Mitlglied Türkei sperrt den Bosporus und die Dardanellen für Kriegsschiffe.
01.03.2022
00:43
Die Angriffe auf Kiew und Charkiw dauern an. Und Videos von Gesprächen mit russischen Soldaten gehen viral: "Hier war Frieden, bevor Sie gekommen sind"
28.02.2022
22:01

FC Schalke 04 gibt Gazprom den Laufpass

euronewsDer deutsche Fußball-Zweitligist stellt seine Zusammenarbeit mit dem russischen Unternehmen ein. Gazprom war bisher Hauptgeldgeber der Königsblauen.
28.02.2022
22:00
Viele Reaktionen aus der Sportwelt auf den Krieg in der Ukraine.
28.02.2022
21:18
Der Staatsanwalt am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Karim Khan hat Ermittlungen gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine eingeleitet.. Es geht laut Erklärung des Chefanklägers um "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".
28.02.2022
21:15
Chaotische Szenen am Bahnhof von Lemberg oder Lwiv - viele wollen die Stadt im Westen der Ukraine verlassen.
28.02.2022
21:12
Die Türkei verbietet Kriegsschiffen die Durchfahrt durch den Bosporus und die Dardanellen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu verwies auf den Vertrag von Montreux von 1936. Dieser schränkt Durchfahrt der Meerengen in Kriegszeiten ein. 
Zur Zeit warten vier russische Kriegsschiffe in der Türkei auf die Weiterfahrt.

Dardanelles Strait · Turkey

Dardanelles Strait · Turkey★★★★★ · Strait
28.02.2022
18:40
Heftige Explosionen in Kiew
Während die Delegationen der Ukraine und Russlands über eine Lösung verhandeln, greifen russsische Truppen an diesem Abend offenbar die ukrainische Hauptstadt an. In Kiew sind Explosionen zu hören und zu sehen. Das berichten Menschen in den sozialen Netzwerken und verschiedene ukrainische Medien.
28.02.2022
16:35

Netto stellt Verkauf von Waren aus Russland ein 

Die Supermarktkette Netto, die vor allem im Norden und Osten Deutschlands vertreten ist, boykottiert russische Waren. Damit folgt sie ihrem dänischen Mutterkonzern, Salling Group. In Deutschland, Dänemark und Polen würden bereits seit Samstag keine Waren mehr aus Russland mehr angeboten. Dies betreffe rund 15 Artikel, darunter Süßwaren, Fertiggerichte und Spirituosen wie Wodka.

28.02.2022
16:26
Hackerangriff auf russische Medien: "Das ist nicht unser Krieg"
Hacker haben am Montag die Internetseiten mehrerer russischer Staatsmedien und Tageszeitungen manipuliert. Auf den Internetseiten der Kreml-freundlichen Tageszeitung "Iswestija", der staatlichen Nachrichtenagenturen Tass, Ria Nowosti, Kommersant und des Magazins Forbes Russia tauchte für einige Minuten eine Botschaft auf, in der ein Ende der russischen Invasion gefordert wurde. Das Banner mit Absender des Hackerkollektiv "Anonymous" lautete: "Wir fordern Sie dringend auf, diesen Wahnsinn zu stoppen, schicken Sie Ihre Söhne und Ehemänner nicht in den sicheren Tod. Putin bringt uns zum Lügen und bringt uns in Gefahr".